Ich werde oft gefragt: Wie schaffst du das alles?
Blog. Newsletter. Instagram. Podcast-Begleittexte. Sales Pages. Alles regelmässig, alles in meiner Stimme, alles mit einer 25-Stunden-Woche.
Die ehrliche Antwort: Nicht weil ich disziplinierter bin als du. Sondern weil ein Piece bei mir fünf Formate ergibt. Einmal denken. Fünfmal veröffentlichen. Das ist mein System.
Content ohne Distributionsstrategie ist Tagebücherschreiben mit extra Schritten. Ich produziere einmal und verteile intelligent. Claude macht das möglich.
Das Prinzip hinter meinem Workflow: Ein Piece, fünf Formate
Statt jedes Format einzeln zu produzieren, beginne ich immer mit dem Tiefsten: dem Blogartikel. Er enthält die vollständige Argumentation, die konkreten Beispiele, die persönliche Geschichte. Er ist das Fundament.
Aus diesem einen Blogartikel leitet Claude dann direkt ab:
- Newsletter: Die wichtigste Erkenntnis, persönlich formuliert, mit Link zum Artikel
- Instagram-Caption: Hook plus Kernaussage plus CTA, 120 Wörter
- LinkedIn-Post: Etwas formeller, mit Mehrwert für die Businesswelt
- Story-Sequenz: Fünf Slides, jede mit einer Aussage aus dem Artikel
- Podcast-Teaser: Zwei Sätze für die Show Notes oder einen Social-Post
Das passiert in meinem 25-Minuten-Distributions-Slot. Ein Prompt. Fünf Formate. Früher waren das separate Stunden.
Den vollständigen Schritt-für-Schritt-Workflow mit echten Zeitangaben findest du im Artikel: „Vom Hamsterrad zum KI-Workflow“.
Format für Format: So schreibe ich jeden Content-Typ mit Claude
Jedes Format hat seine eigene Logik. Und für jedes gibt es ein Briefing-Muster das funktioniert.
| 📝 | Blogartikel 60-90 Min. | Vollständiges Briefing mit Thema, Kernaussage, Zielgruppe, Ich-Perspektive, No-Gos. Claude schreibt den Draft, ich reviewe als Unternehmerin, füge Geschichten ein. |
| 📧 | Newsletter 15 Min. | Aus dem fertigen Artikel: eine persönliche Erkenntnis als Aufhänger, Kernaussage in eigenen Worten, Link zum vollständigen Artikel, klarer CTA. |
| 📸 | Instagram-Caption 10 Min. | Hook als erste Zeile, Problem oder Erkenntnis in 3-4 Sätzen, CTA. Maximal 150 Wörter. Claude liefert drei Varianten, ich wähle eine. |
| 💼 | LinkedIn-Post 10 Min. | Etwas strukturierter als Instagram. Erkenntnis am Anfang, kurze Erläuterung, Frage an die Community oder Handlungsempfehlung am Ende. |
| 🎧 | Podcast-Teaser 5 Min. | Zwei Sätze: was ist das Thema, warum lohnt es sich zuzuhören. Keine Zusammenfassung, sondern Neugier wecken. |
Mein Briefing für den Newsletter: So klingt er nach mir
Der Newsletter ist das Format, bei dem Brand Voice am meisten zählt. Er landet im Postfach. Keine Algorithmen, keine Konkurrenz darunter. Nur deine Worte und die Aufmerksamkeit deiner Leserin.
Das Briefing, das ich Claude für jeden Newsletter gebe:
- Thema: Worum geht es konkret?
- Persönliche Anknüpfung: Was habe ich gerade erlebt oder gelernt, das zum Thema passt?
- Die eine Erkenntnis: Was soll die Leserin nach dem Lesen anders denken oder tun?
- Ton: Warm, direkt, wie ein Brief an eine gute Freundin
- Länge: 200 bis 300 Wörter. Nicht mehr.
- CTA: Ein Link, eine Handlungsempfehlung, keine Frage
Mit diesem Briefing liefert Claude einen ersten Entwurf, der zu 80 Prozent sitzt. Die restlichen 20 Prozent bin ich: eine persönliche Geschichte, meine aktuelle Haltung, der Satz der nur ich schreiben kann.
Was einen guten Prompt vom mittelmässigen unterscheidet und wie du Claude immer bessere Briefings gibst, erfährst du hier: „Prompt Engineering für Unternehmerinnen: Dein Briefing-System für bessere KI-Ergebnisse“.
Instagram: Warum ich nie mehr bei null anfange
Das war mein grösstes Problem.
Nicht das Schreiben. Das Anfangen. Der leere Cursor. Die Frage: Worüber schreibe ich heute?
Das ist vorbei. Weil ich weiss: Jeder Blogartikel ist auch drei Instagram-Captions. Jede Podcast-Folge ist auch fünf Story-Slides. Content entsteht nicht neu. Er wird umgewandelt.
Claude weißt dank meiner Content-DNA was ich mag und was nicht. Keine weichen Konjunktive. Kein passiver Stil. Kein „In diesem Post erkläre ich“. Der erste Entwurf klingt nach mir, weil Claude mich kennt.
Wie du Claude so trainierst, dass er deinen Stil kennt und nicht den von tausend anderen Unternehmerinnen, erkläre ich im Artikel: „Die Content-DNA: Warum deine KI-Texte nach niemandem klingen — und wie du das änderst„.
Ein Piece. Fünf Formate. Einmal denken, fünfmal veröffentlichen. Das ist keine Abkürzung. Das ist Systematisierung. Und das ist der Unterschied zwischen Unternehmerinnen die skalieren und solchen die sich aufarbeiten. 💡
Die Salespage: Das schwerste Format. Und das wichtigste.
Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe: Eine Salespage ist kein langer Werbetext. Sie ist ein strukturiertes Verkaufsgespräch auf Papier. Und genau das macht sie so schwer.
Claude hilft mir dabei, diese Struktur zu halten. Einwandbehandlung nicht vergessen. Den emotionalen Bogen nicht verlieren. Die FAQ-Sektion so formulieren, dass sie echte Kaufblockaden löst.
Was ich Claude für eine Salespage gebe: das Angebot, die Wunschkundin, die drei häufigsten Einwände, echte Testimonials und den gewünschten CTA. Was ich selbst einfüge: meine persönliche Geschichte, meinen Haltungssatz, die Energie, die keine KI replizieren kann.
Deine Fragen zum Content-Workflow
Wie lange brauche ich für einen vollen Content-Block pro Woche?
Mit einem funktionierenden System: 90 Minuten für den Blogartikel, 25 Minuten für alle Ableitungen. Unter zwei Stunden für eine ganze Woche Content. Das war bei mir früher ein ganzer Arbeitstag.
Muss ich wirklich immer mit dem Blog anfangen?
Nein. Aber es macht den Rest einfacher. Der Blog ist der Ort, wo du wirklich ausführlich sein kannst. Alles andere ist eine komprimierte Version davon. Wer mit dem Kürzesten anfängt, hat später nichts zum Ableiten.
Was mache ich wenn mir die Themen fehlen?
Gemini. 15 Minuten. Was sucht meine Zielgruppe gerade? Was fehlt in meiner Nische? Das ist mein erster Schritt bevor Claude auch nur einen Buchstaben schreibt. Mehr dazu: „Gemini für Unternehmerinnen: Mein ehrlicher Erfahrungsbericht“.
Funktioniert das auch wenn ich nur wenig Zeit habe?
Besonders dann. Wer 25 Stunden pro Woche hat und trotzdem sichtbar bleiben möchte, braucht dieses System. Nicht als Option. Als Grundlage.
Fazit: Ein System, das für dich arbeitet.
Content ist nicht das Problem. Content-Chaos ist das Problem. Der Unterschied liegt nicht darin wie viel du produzierst, sondern wie klug du produzierst.
Seit ich mit diesem System arbeite, ist mein Content besser geworden. Nicht schlechter. Weil ich mehr Zeit habe für die Dinge, die nur ich liefern kann: meine Perspektive, meine Geschichte, meine Haltung.
In der Female Business KI School bauen wir genau dieses System auf. Mit deiner Content-DNA als Grundlage, Claude als Werkzeug und dem KI-Power-Wheel als Struktur.
→ Trag dich jetzt auf die Warteliste ein. Start 18. April 2026