Was ich in meinen ersten Monaten mit Claude wirklich gelernt habe

Ich war spät dran. Das sage ich ganz offen.

Während andere schon über ihre KI-Workflows geredet haben, habe ich noch geschaut. Abgewartet. Getestet ob das wirklich was für mich ist. Spoiler: Es ist was für mich.

Aber der Weg dahin war nicht linear. Es gab Momente wo ich dachte: Das ist nichts. Der Output klingt nach niemandem. Das bin nicht ich. Und es gab den Moment, der alles verändert hat.

Dieser Artikel ist für alle, die gerade am Anfang stehen. Die noch zweifeln. Die schon mal einen Prompt verschickt haben und dann enttäuscht waren. Ich war da. Ich weiss genau wie sich das anfühlt.

Der Unterschied zwischen enttäuscht und begeistert war bei mir nicht das Tool. Es war das Briefing. Das hat alles verändert.

Wie es bei mir wirklich angefangen hat

Ich habe Claude zuerst genau wie alle anderen genutzt: als bessere Suchmaschine. Frage rein, Antwort raus. Das Ergebnis war okay. Und komplett austauschbar.

Die Texte klangen professionell. Aber sie hatten keinen Puls. Keine Haltung. Keine Olivia. Ich habe sie umgeschrieben. Komplett. Was hatte ich also gewonnen?

Der Wendepunkt kam, als ich aufgehört habe zu fragen und angefangen habe zu briefen. Als ich Claude nicht mehr behandelt habe wie eine Suchmaschine, sondern wie eine neue Mitarbeiterin am ersten Tag. Eine, die brilliant ist, aber noch nicht weiss wer ich bin, für wen ich schreibe und was ich niemals sage.

Was der Unterschied zwischen einem Prompt und einem echten Briefing ist und wie du das konkret umsetzt, erkläre ich ausführlich im Artikel: „Prompt Engineering für Unternehmerinnen: Dein Briefing-System für bessere KI-Ergebnisse“.

Die 7 Lektionen im Überblick

01Der erste Entwurf ist nicht das Ziel. Er ist der Startpunkt. Ich habe am Anfang erwartet dass Claude fertige Texte liefert. Das tut er nicht. Er liefert 80 Prozent. Die restlichen 20 sind meine Geschichten, meine aktuelle Haltung, der Satz den nur ich schreiben kann weil er mir passiert ist. Das ist kein Mangel des Tools. Das ist die Aufteilung die funktioniert.
02Vage rein, vage raus. Das ist keine Kritik an Claude. Je unklarer mein Briefing, desto generischer der Output. Je präziser ich beschreibe wer ich bin, für wen ich schreibe und was ich will, desto stärker der erste Entwurf. Claude ist so gut wie das was ich reinbringe. Das war meine erste und wichtigste Lektion.
03Prompt-Listen helfen nicht. Eine gute Content-DNA schon. Ich habe Wochen damit verbracht, Prompts zu sammeln. 50 Prompts. 100 Prompts. Keiner davon hat meinen Content wirklich verändert. Was es verändert hat: einmal sauber aufschreiben wer ich bin, was meine No-Gos sind, welche Frameworks ich nutze. Seither brauche ich keine Prompt-Listen mehr.
04Claude stellt manchmal Gegenfragen. Das ist das Beste was passieren kann. Anfangs war ich genervt. Ich will Antworten, keine Rückfragen. Heute weiss ich: Wenn Claude nachfragt, bedeutet das mein Briefing war nicht präzise genug. Diese Frage zwingt mich, klarer zu denken. Und Klarheit im Denken ergibt besseren Content.

Und dann kam der Wendepunkt

05Olli the Brain hat alles verändert. Der Moment, als ich mein erstes Claude-Projekt angelegt und mit meiner Content-DNA gefüllt habe, war der echte Wendepunkt. Nicht mehr jedes Mal von vorne erklären wer ich bin. Nicht mehr hoffen dass der Ton stimmt. Claude kennt mich. Und der Output klingt endlich nach mir.
06KI macht dich nicht austauschbar. Sie gibt dir Zeit für das, was dich unersetzbar macht. Das war meine grösste Überraschung. Ich hatte Angst, dass meine Texte generischer werden. Das Gegenteil ist passiert. Weil ich weniger Zeit mit der operativen Arbeit verbringe, habe ich mehr Zeit für die Geschichten, die nur ich erzählen kann. Das ist der eigentliche Gewinn.
07Spät anfangen ist besser als gar nicht anfangen. Ich war spät dran. Ich weiss das. Und trotzdem: Der Vorsprung, den ich in wenigen Monaten aufgebaut habe, ist real. Wer heute anfängt, baut in sechs Monaten ein System das sich selbst verstärkt. Wer noch wartet, holt in 18 Monaten auf. Das ist Mathematik, keine Motivation.

Was ich mir selbst vom ersten Tag an gewünscht hätte

Weniger Tools testen. Mehr Klarheit über mich selbst.

Das ist der ehrlichste Rat den ich geben kann. Claude ist nicht das Problem. Fehlende Klarheit über die eigene Positionierung, Zielgruppe und Brand Voice ist das Problem. Je klarer du weisst wer du bist, desto besser arbeitet Claude für dich.

Deshalb steht die Content-DNA am Anfang von allem was ich in der Female Business KI School unterrichte. Nicht als nice-to-have. Als Fundament.

Deine Fragen

Bin ich zu spät dran um noch einzusteigen?

Nein. Ich war auch spät dran und bereue es nicht. Was zählt ist nicht wann du anfängst, was zählt ist ob du mit System anfängst.

Was wenn mich der erste Output enttäuscht?

Das wird passieren. Das ist normal. Der erste Output ist ein Spiegel deines Briefings, nicht eine Grenze des Tools. Mach dein Briefing präziser. Und schau was passiert.

Wie lange dauert es bis es sich natürlich anfühlt?

Bei mir: zwei bis drei Wochen bis der Flow da war. Die ersten spürbaren Ergebnisse kamen nach dem ersten Nachmittag. Wer den ersten Schritt macht, merkt sofort dass es funktioniert.

Womit soll ich anfangen?

Mit deiner Content-DNA. Drei Sätze: Wer bist du, für wen schreibst du, was sagst du niemals. Danach ein Claude-Projekt anlegen. Danach Olli the Brain einrichten. In dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt. Die komplette Anleitung für Olli the Brain findest du hier: „Olli the Brain: So baust du deinen eigenen digitalen Zwilling mit Claude“.

Fazit: Der Einstieg ist einfacher als du denkst. Und wertvoller als du ahnst

Ich war skeptisch., ich war spät dran, ich habe Fehler gemacht. Und ich würde es sofort wieder so machen.

Weil jede Lektion mich näher an ein System gebracht hat, das wirklich für mich arbeitet. Weil ich jetzt weiss: Es geht nicht darum das neueste Tool zu haben. Es geht darum, das richtige Tool richtig einzusetzen.

In der Female Business KI School starten wir genau da. Mit dem ersten richtigen Schritt. Für dein Business, deinen Rhythmus, deine Realität.

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HEY

Ich bin Olivia.

Ich bin eine Frau, die große Träume und mutige Ideen in ein erfolgreiches Business verwandelt hat – mit Leidenschaft, Mut und einer guten Portion Matcha.


Meine Mission? Dich dabei zu unterstützen, das Business (und Leben) aufzubauen, von dem du nicht aufhören kannst zu träumen – weil du es kannst.

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